TrendsportNeue Halle für Skater und BMX-Fahrer

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Die ehemalige Eggenfabrik in Pasing soll in eine Actionsporthalle umgebaut werden.
Die ehemalige Eggenfabrik in Pasing soll in eine Actionsporthalle umgebaut werden. (Foto: Behnisch Architekten)

Eine denkmalgeschützte frühere Fabrik in Pasing soll für zwölf Millionen Euro zu einem Actionsport-Zentrum umgebaut werden.

Für Münchens Skateboarder, BMX-Fahrer, Parkour-Läufer und Dirt-Biker war die Enttäuschung im Sommer 2020 groß. Ein Actionsportzentrum war ihnen zugesagt worden, die ehemalige Eggenfabrik in Pasing sollte dafür umgebaut und daneben ein spektakulärer Neubau errichtet werden. Die Planung war bereits fertig - dann kam Corona. Die Stadt legte das Vorhaben kostenbedingt auf Eis.

Bis jetzt. Denn an diesem Mittwoch hat der Sportausschuss des Stadtrats entschieden, nun den ersten Teil des Zentrums "zeitnah" zu realisieren. Die denkmalgeschützte frühere Fabrikhalle an der Erna-Eckstein-Straße 19 soll saniert und zum rund 1000 Quadratmeter großen Treffpunkt für Skateboarding und BMX ausgebaut werden. Geplant ist zudem eine begrünte Freifläche für Parkour, Slackline und Tischtennis im Außenbereich, auf der auch Federball, Volleyball oder Frisbee gespielt werden kann. Auch Freizeitsport- und Ferienangebote der Stadt sollen möglich sein. Und wer mal eine Pause braucht, kann sich in der "Chill-out-Area" mit Hängematten und ausleihbaren Liegestühlen entspannen. 12,2 Millionen Euro will die Kommune für die Umsetzung dieses ersten Bauabschnitts in die Hand nehmen, das Aufstellen von Pavillons für Sanitär-, Personal und Technikräume inklusive.

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"Wir setzen damit ein starkes Zeichen für den Trend- und Breitensport in München", sagt Kathrin Abele, sportpolitische Sprecherin der SPD/Volt-Fraktion. Der Bau des Actionzentrums, ergänzt Stadträtin Julia Post (Grüne), sei "ein Gewinn für Pasing und das richtige Signal an junge Menschen, die während Corona oft vergessen wurden". Ihr Parteikollege Florian Schönemann betont den ökologischen Faktor des Projekts: "Neben der Einsparung an grauer Energie durch den Erhalt der Halle sowie einer Fassadenbegrünung wird der Energiebedarf durch Photovoltaikanlagen auf dem Dach und den Anschluss an die Fernwärme gedeckt."

Die Pläne sind so konzipiert, dass die Nutzung der Eggenfabrik als Sportfläche und die Interimsangebote im Freien auf jeden Fall bestehen bleiben, bis in einem zweiten Bauabschnitt mit dem Hallenneubau weitere Sportflächen geschaffen werden. Wann das sein wird, ist aber noch offen.

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