Pasing:"Alpensymphonie" als Hochseilakt

Im Jahr 2015 erreichte Christoph Brech die Einladung des Landesjugendsinfonieorchesters Hessen, Richard Strauss' "Alpensymphonie" bei deren Jubiläumskonzert zum 40-jährigen Bestehen mit einem Video zu begleiten. Der Pasinger Künstler reagierte anfangs eher zurückhaltend, er kannte das Werk nicht besonders gut, und was er im Internet an Bildern und Videos zur Alpensymphonie fand, war reichlich stereotyp; elegische Bergwelten, Sonnenaufgang, Sonnenuntergang. Kaum reizvoll für Christoph Brech, der schon gar keine Lust hatte, die Musik des Komponisten mit Gebirgslandschaften zu untermalen und so dem Werk damit auf keinen Fall gerecht zu werden. Die Auftragsarbeit für das hessische Orchester kam dann aber doch zustande, ungewöhnlich, eigenwillig und dabei vollkommen plausibel. Welche Rolle Friedrich Nietzsche dabei spielt und ein Hochseilartist, darüber spricht Brech am Mittwoch, 6. Oktober, von 19 Uhr an mit Bernhard Neuhoff, Musikjournalist und Redaktionsleiter bei BR-Klassik, in der Wagenhalle der Pasinger Fabrik. Der Eintritt kostet 15, ermäßigt zwölf Euro. Anmeldung unter kulturforum.muenchen-west@web.de. Es gelten die 3G-Regeln. Infos auch zur Reservierung unter www.kulturforum-mwest.de unter "Aktuell".

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