Man ist versucht, immer noch vom „jungen Kölner Klaviertrio“ zu schreiben, so frisch klang das Pablo Held Trio in der Unterfahrt wieder. Freilich sind Pablo Held am Klavier, Robert Landfermann am Bass und Jonas Burgwinkel am Schlagzeug gerade mitten auf der Tour zur Feier ihres 20-jährigen Bestehens. Und was macht man bei so einer Gelegenheit? „Man lädt sich einen coolen Gast ein“, erklärte Held. Chris Potter stand also mit ihnen auf der Bühne, der wohl höchstdekorierte Tenorsaxofonist seiner Generation (Potter ist 55), der mit allen Jazz-Größen, aber auch – Coolness-Faktor! – mit Steely Dan gespielt hat.
Das Pablo Held Trio mit GaststarGroße Jazzfreiheit in der Unterfahrt
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Berauschender Auftritt: Das Pablo Held Trio feiert in der Unterfahrt sein 20-jähriges Bestehen mit dem Saxofon-Star Chris Potter
Kritik von Oliver Hochkeppel

Klassik und Neurowissenschaft:Was in unserem Gehirn passiert, wenn wir Musik hören
Das kennt jeder: Man sitzt im Konzert, und die Gedanken schweifen ab. Muss nicht sein, sagt der Pianist Nicolas Namoradze. Als Neuropsychologe hat er die Gehirnströme von Musikern und Konzertbesuchern erforscht. Achtsam zuhören kann man trainieren.
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