"Totenüberlebung" im Werkraum der Kammerspiele:Liebe in Zeiten des Krieges

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Mit Aquarelloptik wird die Bühne zum Blühen gebracht: "Totenüberlebung" im Werkraum der Kammerspiele. (Foto: Hanna Koenig)

Studierende der Otto-Falckenberg-Schule stellen sich im Werkraum der Münchner Kammerspiele mit "Totenüberlebung" vor. Dabei werden verdächtig viele Inszenierungseinfälle aufgeboten.

Kritik von Christian Jooß-Bernau

Der alte Puhdys-Knaller rahmt den Abend: gesummt, gesungen, mal windschief intoniert und dann harmonisch verträumt. "Wenn ein Mensch" - da braucht es nur die Basslinie, a cappella, und schon öffnen sich Welten: Leben, Lieben, Leiden, Sterben. "Die Legende von Paul und Paula" wurde mit einem Soundtrack, der Freiheit versprach, zu einem der buntesten Filme im Grau der real existierenden DDR. Regisseurin Paula Schlagbauer setzt mit dem Lied den Sound für ihre Inszenierung von "Totenüberlebung" im Werkraum der Münchner Kammerspiele.

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