Osteria da Massimo:Der Chef überzeugt beim Service

Trotzdem kann die Jubelarie hier leider nicht in südländische Emphase ausufern: Beim Vitello tonnato (12,00) war einmal das Kalbfleisch leider etwas arg trocken, auch lagen die Fische vom Grill (19,80) an jenem Abend anscheinend etwas zu lang auf ebensolchem. Das "Surf & Turf" (22,80) bestand aus einem Rindsfilet und einem Teil vom Krustentier: Es war in Ordnung, aber leider auch nicht mehr.

Bei den offenen Weinen gefiel besonders der rassige Vermentino (6,30 fürs 0,2-Liter-Glas), eine Reminiszenz an die sardische Heimat von Massimo Simone. Der Chef führt auch die Service-Brigade an und macht das vorbildlich und mit großer Freundlichkeit. Seine Mitarbeiter können da nicht immer mithalten und übersehen den einen oder anderen Gast bisweilen ungebührlich lange. Was freilich auch an der Größe des Lokals und - in unserem Fall - an der Adventszeit mit ihren anstrengenden Weihnachtsfeiern gelegen haben mag. Alles in allem kann man sagen: Das Zeug zum Lieblingsitaliener hat die Osteria da Massimo allemal.

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