Neue Klassik-PlattformWie man eine 13-Tonnen-Orgel fürs Hauskonzert bucht

Lesezeit: 3 Min.

Paolo Oreni hat sich diese dreizehnteilige Transportorgel bauen lassen, die überall in nur fünf Stunden aufgebaut werden kann wie hier im Mailänder Dom.
Paolo Oreni hat sich diese dreizehnteilige Transportorgel bauen lassen, die überall in nur fünf Stunden aufgebaut werden kann wie hier im Mailänder Dom.
Foto: IOOF

Es gibt weltweit Tausende Organisten und unzählige Fans. Trotzdem ist die Orgelszene in den Medien kaum präsent. Das will der Münchner Musikproduzent Axel Kroell durch eine neue digitale Plattform revolutionieren.

Von Reinhard J. Brembeck

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Als Axel Kroell in Dortmund Schlagzeug studierte, da waren ihm Organisten mehr als fremd. Damals, lange vor der Jahrtausendwende, gab es fast keine Stücke für Orgel und Schlagzeug. Dann ging Kroell nach New York, wurde als Aufnahmeleiter ein äußerst erfolgreicher Musikproduzent (mittlerweile fünf Millionen verkaufte Alben), doch noch immer gab es keine Orgel in seinem Leben. Das änderte sich auch nicht, als er sein Studio vor mehr als 30 Jahren nach München verlegte. Der Erfolg blieb ihm treu, die Orgel fremd. Aber dann kam die Seuche, vulgo Corona, und änderte aller Leben. Auch das von Axel Kroell.

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