Opernabend der Bayerischen TheaterakademieEin Mord als Missverständnis

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Sie tötet ihren Geliebten: die fabelhafte Beatriz Maia als die namenlose Frau in Milhauds „Le Pauvre Matelot“.
Sie tötet ihren Geliebten: die fabelhafte Beatriz Maia als die namenlose Frau in Milhauds „Le Pauvre Matelot“. Cordula Treml

Nino Rotas „I due timidi“ und Darius Milhauds „Le Pauvre Matelot“: Die Bayerische Theaterakademie zeigt im Prinzregententheater einen Operndoppelabend über fatale und auch lustige Zufälle.

Kritik von Egbert Tholl

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Zwei Kurzopern aus dem 20. Jahrhundert, noch dazu eher unbekannte von gleichwohl sehr bekannten Komponisten, Nino Rota und Darius Milhaud, in einem Abend zusammenzupacken, ist grundsätzlich eine sehr erfreuliche Idee. Die Theaterakademie zeigt im Prinzregententheater „Auf und Ab“, einen Musiktheaterabend „über die unausweichliche Zunahme von Missverständnissen“. In der Oper ist das Aufspüren von Missverständnissen gar nicht schwer, viele Werke beruhen auf solchen, auf Verwechslungen, Täuschungen und Dummheiten, man denke etwa nur an Mozarts „Così“.

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