Eingeladen hat ihn niemand. Und doch ist er da und übt auf alle unwiderstehliche Anziehungskraft aus: der namenlose Hirte, der in Karol Szymanowskis „König Roger“ die Verhältnisse am sizilianischen Königshof zum Tanzen bringt. 100 Jahre nach der Uraufführung zeigt die Opera Incognita den Mix aus Oper, Oratorium, Politthriller, psychologischem Drama und Ehetragödie im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst.
Opera Ingognita im Ägyptischen MuseumEine verführerische Inszenierung an einem besonderen Ort
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Wie aus dem Uncanny Valley nach Palermo gehüpft: Der namenlose und weiß geschminkte Hirte ist eine rätselhafte Figur.
Aylin KaipAndreas Wiedermann inszeniert in München „König Roger“ mit der Opera Incognita als bildstarkes Musiktheater. Der Spielort ist außergewöhnlich.
Kritik von Paul Schäufele
