Der fliegende Bariton Gerrit IllenbergerÜber den Wolken muss das Singen wohl grenzenlos sein

Lesezeit: 5 Min.

Startet auch auf der Opernbühne durch: Segelflugrekordler und Bariton Gerrit Illenberger auf dem heimischen Fluggelände in Neresheim (Schwäbische Alb). Im Hintergrund Kloster Neresheim.
Startet auch auf der Opernbühne durch: Segelflugrekordler und Bariton Gerrit Illenberger auf dem heimischen Fluggelände in Neresheim (Schwäbische Alb). Im Hintergrund Kloster Neresheim. privat

Als Segelflugsportler und Raumfahrtingenieur kennt sich Gerrit Illenberger aus mit dem Fliegen auf Sicht. Notlandungen sind für den Bariton Routine. Beste Basis für eine Sängerkarriere. Da kann er auch schon mal für Christian Gerhaher einspringen.

Von Jutta Czeguhn

„Volare... cantare.“ Die Antwort kommt per SMS, versehen mit einem Smiley. Was er denn da oben so singe in der engen Kabine seines Segelflugzeugs, wenn nichts zu hören ist, nur das Rauschen der vorbeiströmenden Luft? Diese Frage konnte Gerrit Illenberger unmittelbar nach seinem Konzert mit der seelenballastschweren „Winterreise“ noch nicht beantworten. Da war der Bariton noch so voller Adrenalin, dass ihm so spontan nichts einfallen wollte.

Zur SZ-Startseite

Interview mit Thomas Quasthoff
:„Ich bin sehr nah an meinen Emotionen“

Als sein Bruder starb, verlor er für zwei Jahre seine Stimme. Seither singt Thomas Quasthoff nur noch Jazz. Der deutsche Star-Bariton zu seinem 50-jährigen Bühnenjubiläum über die Leere großer Gesten – und über Tränen im Ton.

SZ PlusInterview von Reinhard J. Brembeck

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: