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Olympiapark:Langfristige Mietverträge mit FC Bayern

Damit die Arena auch ausreichend genutzt wird, soll es langfristige Mietverträge mit dem FC Bayern, aber auch mit dem Olympiastützpunkt und für den Vereins- oder Breitensport geben. Red Bull hat seine Pläne am 18. Juli offiziell als Absichtserklärung bei Bürgermeisterin Christine Strobl eingereicht. Konkrete Verhandlungen soll es erst nach einem entsprechenden Stadtratsbeschluss geben.

Das Thema stand am Mittwoch auf der Tagesordnung des nicht öffentlichen Teils der Vollversammlung. Eine Entscheidung lag zu Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch nicht vor.

Doch eine Zustimmung gilt als wahrscheinlich, da die Fraktionen sich bereits im Vorfeld abgesprochen haben und es nach SZ-Informationen zumindest bei SPD, CSU und Grünen keine größeren Bedenken gibt. Der zuständige Wirtschaftsreferent Dieter Reiter (SPD) hatte die Annahme empfohlen.

Unklar ist, was mit dem heutigen Olympia-Eissportzentrum passiert, das nach dem Bau einer neuen Multifunktionshalle entbehrlich wäre. Ohnehin hat Stadtbaurätin Elisabeth Merk Zweifel, ob es sinnvoll ist, den "Footprint" der bestehenden Sportstätte zu verlassen und in den etwas abgelegenen Südwesten des Geländes auszuweichen.

Red Bull geht jedoch "nach derzeitigem Sachstand" davon aus, dass nur an der Adresse des früheren Olympia-Radstadions ausreichend Platz zur Verfügung steht.