OktoberfestSieben Alternativen zum Hendl

Darf es zum Bier auch mal etwas anderes sein? Das Essen auf der Wiesn ist so vielfältig wie nie.

Von Thierry Backes, Franz Kotteder und Andreas Schubert

Der Wienerschnitzelknödel

Ein echtes Unikum ist auch heuer der Spezialknödel in der Münchner Knödelei, dem kleinen Zelt unweit des Riesenrads. Jedes Jahr wieder lassen sich Wirt Florian Oberndorfer und sein Team eine neue Abart der bayerischen Standardbeilage einfallen. Es gab schon einen Weißwurst- und einen Bratwurstknödel, im vergangenen Jahr war der Wasabiknödel ("Rund wie ein Sumo-Ringer und scharf wie ein Samuraischwert") dran. Vor diesem Oktoberfest hat man sich in der Nachbarschaft umgeschaut, in Österreich nämlich.

Der "Knödel vom Wiener Schnitzel" kostet 14,80 Euro. Dafür bekommt man nicht nur einen, sondern zwei sehr gehaltvolle, runde Dinger, umhüllt von einer ordentlichen Panade und gekrönt von einem Topping, wie der Gastro-Bayer wohl sagt, aus Preiselbeerschmand. Der Knödel selbst besteht aus einer Art Semmel-Ei-Hackfleischmasse und überzeugt durch einen dezenten Schnitzelgeschmack. Der Kartoffel-Gurkensalat, auf dem die beiden serviert werden, gehört übrigens zu den besten seiner Art auf der Wiesn. Von Franz Kotteder

Bild: Robert Haas 29. September 2015, 11:112015-09-29 11:11:58 © SZ.de/tba