Illegale Prostitution in MünchenRazzia zur Wiesn im Rotlichtmilieu – zehn Frauen und ein Mann erwischt

Die Polizei hat nicht nur unerlaubte Straßenprostitution, sondern auch Escort-Tätigkeiten in Hotels  festgestellt.
Die Polizei hat nicht nur unerlaubte Straßenprostitution, sondern auch Escort-Tätigkeiten in Hotels  festgestellt. (Foto: Andreas Arnold/dpa)

Die Polizei kontrolliert den Sperrbezirk in der Innenstadt, weil zum Oktoberfest die Zahl illegaler Prostituierten in der Stadt steigt. Dabei geht es auch um Escort-Tätigkeiten in Hotels.

Zur Wiesn-Zeit steigt nicht nur die Zahl der Touristen in der Stadt, sondern erfahrungsgemäß auch die der illegal tätigen Prostituierten. Deswegen hat die Münchner Polizei am vergangenen Donnerstag zwischen 15 und 23 Uhr einen Schwerpunkteinsatz ausgeführt – unter anderem im Sperrbezirk in der Innenstadt, in dem sexuelle Dienstleistungen gegen Bezahlung verboten sind.

So konnten allein in der näheren Umgebung des Hauptbahnhofs mehrere Frauen aufgrund von Anbahnungsgesprächen der unerlaubten Straßenprostitution überführt werden. Auch wurden Escort-Tätigkeiten festgestellt und unterbunden, bei denen sich die Frauen mit ihren Freiern in deren Hotelzimmer oder Wohnung verabredet hatten.

Im Rahmen der Kontrollaktion wurden insgesamt neun Osteuropäerinnen und eine Deutsche im Alter zwischen 22 und 47 Jahren wegen verbotener Prostitutionsausübung ertappt. In fünf Fällen handelte es sich um eine Ordnungswidrigkeit, weil die Frauen zum ersten Mal erwischt worden waren; in fünf weiteren Fällen gab es Strafanzeigen, weil sie zum wiederholten Mal tätig geworden sind. Außer den Frauen wurde auch ein Mann angezeigt; er war als Chauffeur im Einsatz und damit der Beihilfe verdächtig.

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