Hätte es vor knapp 40 Jahren schon Instagram gegeben – einer der schönsten Monologe der deutschen Filmgeschichte wäre wohl nie geschrieben worden. In Helmut Dietls Fernsehserie „Kir Royal“ fleht der Kleberfabrikant Heinrich Haffenloher den Münchner Klatschreporter Baby Schimmerlos hilflos drohend an, über ihn zu schreiben: „Isch mach disch nieder, Schimmerlos … isch ruinier disch … isch mach disch fertisch … isch scheiß disch so was von zu mit meinem Jeld, dass du keine ruhige Minute mehr hast … gegen meine Kohle haste doch jar keine Schangse … komm, und jetzt sach Heini zu mir!“
Social Media statt High SocietyWenn die „Kir Royal“-Charaktere Wiesn-Stars wären
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Klatschreporter Baby Schimmerlos (links) mit Generaldirektor Heinrich Heini Haffenloher (Mitte).
Mary Evans/ImagoHeute bestimmen die Followerinnen und Follower, wer was ist in der Glitzerwelt. Für Baby Schimmerlos und Heinrich Haffenloher würden sich da mannigfaltige Möglichkeiten auftun.
Glosse von Anna Hoben
