Oktoberfest Falscher Mönch als erste "Bierleiche" auf der Wiesn

Die einen machen ein Nickerchen, bei den anderen ist es eher ein Koma: Wiesnbesucher liegen auf einer Wiese - besser bekannt als Kotzhügel.

(Foto: dpa)

Der Mann wurde in die Sanitätswache gebracht - eine halbe Stunde nachdem das Bier auf dem Oktoberfest überhaupt floss.

Ein falscher Mönch ist am Samstagmittag als erster Wiesnbesucher wegen überhöhten Alkoholkonsums behandelt worden - nur eine halbe Stunde nach Beginn des Bierausschanks. Der Mann habe eine Mönchskutte getragen, sagte die Sprecherin des Sanitätsdienstes Aicher Ambulanz, Ulrike Krivec. "Wir dachten, dass es ein Mönch ist." Im Laufe der Behandlung habe sich aber herausgestellt, dass es sich bei dem etwa 50 Jahre alten Wiesngast nicht um einen Ordensmann handelte.

Der Mann sei um 12.32 Uhr zur Sanitätswache gebracht worden - das erste Bier gab es um 12 Uhr. Viele Besucher, die morgens an den Eingängen zum Festgelände auf Einlass warteten, hatten schon Bier in Dosen dabei - und damit gut vorgeglüht.

114 Sanitäter waren am Samstagmorgen im Einsatz, sie mussten bis zum Mittag 23 Patienten behandeln. Die meisten hatten sich bei Stürzen verletzt. Der erste Notfalleinsatz war eine halbe Stunde vor dem Anstich - eine Schwangere war in einem Zelt kollabiert.

Die Gier nach dem ersten Bier

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