CoronavirusSo entwickelt sich bislang die Inzidenz während der Wiesn

Dicht gedrängt im Zelt und ohne Maske: Der Inzidenzwert steigt in München während der Wiesn an.
Dicht gedrängt im Zelt und ohne Maske: Der Inzidenzwert steigt in München während der Wiesn an. CHRISTOF STACHE/AFP

Die Sorge vor einer Corona-Welle durch die Wiesn ist groß. Langsam steigt nun die Inzidenz in München und auch in den Krankenhäusern nimmt die Zahl der belegten Betten leicht zu. Die aktuellen Zahlen.

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Die Corona-Zahlen verhalten sich ein bisschen so, wie die Besucherzahlen auf der Wiesn: Sie steigen langsam, aber kontinuierlich. Am Mittwoch lag die Sieben-Tage-Inzidenz für München bei 240, einen Tag später bei 255,6, am Freitag meldet das Robert-Koch-Institut nun einen Wert von 273,8. Das sind 886 neue Corona-Fälle an einem Tag.

226 Betten sind derzeit in den Münchner Krankenhäusern mit bestätigten Corona-Fällen belegt. Das sind im Vergleich zur Vorwoche 24 Corona-Kranke mehr. Auf der Intensivstation werden 17 Patientinnen und Patienten behandelt, sieben in der Intensivüberwachungspflege. Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,09.

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Ärzte und Virologen haben schon im Vorfeld der Wiesn vor einem Anstieg der Neuinfektionen gewarnt. Noch sehen die Zahlen vergleichsweise niedrig aus, im Februar etwa lag die Inzidenz noch weit über 2000. Wie sich die Zahlen weiter entwickeln, dürfte sich in der nächsten Woche genauer absehen lassen, wenn die sonnigen Wiesn-Tage mit einem höheren Besucheraufkommen in die Rechnung einfließen.

Am Freitag seien die Zelte "schon am Vormittag sehr gut gefüllt gewesen", sagt Markus Strobl, Oktoberfest-Pressesprecher der Aicher-Ambulanz. Aufschluss über die Häufigkeit der Infektionen könnte demnächst auch wieder das Abwasser-Monitoring der Stadt und der Ludwig-Maximilians-Universität geben. Zweimal die Woche werden Proben an Standorten wie der Gyßling- und der Schenkendorfstraße in Schwabing, dem Schmidbartlanger in Freimann sowie an einer Kläranlage entnommen.

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