Ende des OktoberfestsSag zum Abschied leise Servus!

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Zum finalen Schankschluss werden am letzten Wiesntag die leisen Töne angestimmt - in den Zelten greift man zur Wunderkerze und wird nostalgisch. Die Bilder vom Ende des Oktoberfests.

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Stephan Rumpf

Ähnlich wie zum Ende der Passionsspiele in Oberammergau am Sonntag möchte man auch hier kommentieren: Es ist vollbracht! Das 187. Oktoberfest in München hat am Montagabend seine Pforten geschlossen. Zeit für Wirte und Angestellte, eine Wunderkerze anzuzünden.

Felix Hörhager/dpa

Die Bedienungen feiern dann mit den Gästen so wie hier beim traditionellen Kehraus im Hofbräuzelt - eine Melange aus Wehmut, dass das Oktoberfest nun vorbei ist, und Freude, dass man die 17 Tage Ausnahmezustand nun überstanden hat.

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Gutes Wetter war in diesem Jahr überwiegend Fehlanzeige: Bei Nässe und Kälte kamen zum ersten Oktoberfest nach zwei Jahren Corona-Pause laut Festleitung etwa 5,7 Millionen Besucher - rund eine halbe Million weniger als bei der letzten Wiesn vor der Pandemie im Jahr 2019. Damals waren es 6,3 Millionen.

Stephan Rumpf

Auch wenn wegen der geringeren Besucherzahl bei dem ein oder anderen der Umsatz nicht das Niveau von 2019 erreicht haben mag, die Erleichterung und Freude steht den Bedienungen ins Gesicht geschrieben.

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Das Wetter sei das Haupthindernis gewesen, sagte Festleiter Clemens Baumgärtner (CSU) zum Abschluss des Festes am Montag. Er sprach vom schlechtesten Wiesn-Wetter seit 20 Jahren. Trotzdem habe das Fest ein entspanntes, gut gelauntes und junges Publikum angezogen. "Die Wiesn ist wieder da." Corona, Geldsorgen oder den Krieg in der Ukraine sah er nicht als vordringliche Gründe für den Besucherrückgang.

Stephan Rumpf

Ausgelassen wurde bis zur letzten Minute gefeiert. Die Polizei hatte indes nicht nur schwierige Fälle zu lösen, sondern erlebte auch so einiges Lustiges, wie die Beamten regelmäßig twitterten.

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Weniger Gäste tranken auch weniger Bier: 5,6 Millionen Liter gingen über die Schanktische, an denen übrigens in diesem Jahr zum ersten Mal auch eine Frau ausschenkte. Im Vergleich: 2019 waren noch 7,3 Millionen Mass eingeschenkt worden. Wegen des Wetters hatte die Festleitung den Ausschank von Glühwein zugelassen, der aber nur mäßig Anklang fand.

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Nach 17 Tagen Feierei aber ist Schluss - eine Dauer-Wiesn würde niemand aushalten, betont der Soziologe Thorsten Benkel. Und zum Abschluss tanzen auch die Mitarbeiter der großen und kleinen Festzelte auf den Bierbänken.

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Wie immer feierte auch die Prominenz ausgelassen in den Zelten - unter ihnen Schauspieler Arnold Schwarzenegger mit Freundin und Söhnen, Elyas M'Barek und seine Frau Jessica, Ludwig Prinz von Bayern, Thomas Gottschalk und Lothar Matthäus. Doch auch für sie war am Tag der Deutschen Einheit, dem Bonus-Tag alle paar Jahre, Schluss. Jetzt wird auf der Theresienwiese gekehrt, aufgeräumt und abgebaut.

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