Oberschleißheim/München Neues Gebäude für Strahlenschutz-Amt

Das Bundesamt für Strahlenschutz im Oberschleißheimer Gemeindeteil Neuherberg, Nachbar des Helmholtz-Zentrums, erhält ein neues Labor- und Bürogebäude. Ein Preisgericht kürte nun aus 21 Beiträgen das Berliner Architekturbüro "Glass Kramer Löbbert Architekten BDA" als Sieger des Realisierungswettbewerbs. Das Bundesamt für Strahlenschutz ist eine Bundesoberbehörde, die zum Aufgabengebiet Schutz des Menschen und der Umwelt vor Schäden durch Strahlung dem Bundesumweltministerium zuarbeitet. Nach mehreren Umbauten und Modernisierungen sowie einem Erweiterungsbau 1998 ist der Altbestand am westlichen Eingang des Forschungscampus Neuherberg nun an seine Grenzen gestoßen. Der Neubau soll an der Südgrenze entstehen. Der Siegerentwurf überzeugte die Jury durch seine Staffelung der Baukörper sowie seine Maßstäblichkeit und Proportion. Das Gebäude erhält eine Holzfassade und wird in einer Verbundkonstruktion aus Holz und Beton erstellt. Das bestehende Bundesamt soll nach dem Umzug entkernt werden und dann dem benachbarten Helmholtz-Zentrum zur Verfügung stehen.