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Oberschleißheim/Feldmoching:Zweiter Anflug

Verlegung der Hubschrauber wird erneut diskutiert

Im Zuge der geplanten Verlegung der Polizeihubschrauberstaffel Bayern vom Münchner Flughafen an den Bundespolizei-Standort Oberschleißheim werden die Pläne noch einmal aufgerollt. Das Luftamt Südbayern der Regierung von Oberbayern lädt zu einem zweiten Erörterungstermin ein. Am Donnerstag, 3. Mai, werden von 9 bis 13 Uhr im Konferenzraum des Oberschleißheimer Bürgerzentrums, Theodor-Heuss-Straße 29, Einwände und Eingaben Betroffener erörtert, die aufgrund eines aktualisierten Lärm- und Naturschutz-Gutachtens eingegangen waren.

Vor einem Jahr hatte schon einmal ein Erörterungstermin stattgefunden. Nun aber hat das Staatliche Bauamt München 1 bei der Berechnung der Lärmemissionen auch die nächstgrößere Hubschrauberklasse im Vergleich zu den derzeit eingesetzten Modellen zugrunde gelegt. Zwar ist deren Beschaffung noch gar nicht vorgesehen. Das Staatliche Bauamt hat sich nach energischen Protesten von Anwohnern dennoch zur Aktualisierung entschlossen - nicht zuletzt, um auch für die Zukunft ein möglichst lange tragfähiges Lärmschutzkonzept vorlegen zu können.

Fragen, die bereits vor einem Jahr geklärt werden konnten, werden nicht neu verhandelt. Der Erörterungstermin ist nicht generell öffentlich: Teilnehmen können alle, die bereits Einwendungen erhoben haben, außerdem Bürger aus Oberschleißheim, Garching und München. Gerade in den nördlichen Stadtteilen wie Feldmoching und Hasenbergl stößt die geplante Verlegung an den Hubschrauber-Sonderlandeplatz auf hohes Interesse und zum Teil große Bedenken. Die Regierung weist darauf hin, dass die Teilnahmeberechtigung über Einlasskontrollen überprüft wird.