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Obergiesing:Wildparken am Giesinger Bahnhof

Autos auf dem Gehsteig zwingen Fußgänger auf den Radweg

Wer öfter in der Giesinger Bahnhofsgegend unterwegs ist, wird vermutlich die Beschwerden von Bürgern bestätigen können: Immer mehr Autofahrer parken ihr Gefährt ganz dreist auf dem Gehweg links und rechts der Schwanseestraße. Was wiederum Fußgänger dazu zwingt, auf den Radweg auszuweichen - wodurch dann oft neue Konfliktsituationen entstehen. Im Namen mehrerer Anwohner ist deshalb jetzt ein Schreiben beim Bezirksausschuss Obergiesing-Fasangarten eingegangen.

Darin schildern sie, dass das Wildparken offensichtlich meist mit dem Besuch der Imbisse und kleinen Läden einhergehe, die sich hier angesiedelt haben. Jedenfalls habe das Ganze inzwischen ein "Ausmaß wie im Wilden Westen erreicht", monieren sie. Gerade ältere Nachbarn fühlten sich oft hilflos mit der jetzigen Situation. Die Anwohner beantragten deshalb, dass zwischen Giesinger Bahnhof und Chiemgaustraße verstärkt kontrolliert und gegen die Wildparker auf den Gehwegen vorgegangen wird. Bei den Mitgliedern des Bezirksausschusses sind sie mit dieser Forderung auf offene Ohren gestoßen. Sie leiten den Antrag der Bürger an die Polizeiinspektion 23 sowie das Kreisverwaltungsreferat weiter. Außerdem bitten sie die Verwaltung zu prüfen, ob das Falschparken durch geeignete bauliche Maßnahmen wie die Installation von Fahrradanlehnbügeln unterbunden werden kann.

© SZ vom 15.09.2020 / gru

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