Das Bayerische Staatsballett feiert mit „Der Nussknacker“ regelmäßig große Erfolge, die Vorstellungen zum Jahreswechsel sind ausverkauft. Wer den Weihnachtsklassiker trotzdem noch vor dem Fest erleben will, kann das auch bequem im Kinosessel und auf großer Leinwand machen: Das im Londoner Opernhaus beheimatete „Royal Ballet“ überträgt dieses märchenhafte Ballett in einer Live-Übertragung am 10. Dezember in viele Kinos in München und im Umland.
Uraufgeführt wurde „Der Nussknacker“ im Dezember 1892 im Sankt Petersburger Marientheater, die Musik komponierte Pjotr Iljitsch Tschaikowski, das Libretto basiert auf Alexandre Dumas’ Adaption von E.T.A. Hoffmanns Erzählung „Nussknacker und Mausekönig“. Erzählt wird von einem Mädchen namens Klara, das am Weihnachtsabend einen Nussknacker geschenkt bekommt. Es ist eine magische Geschichte, in der sich Traum und Wirklichkeit vermischen, in der Spielsachen und Puppen lebendig werden, Prinzen mit Mäusen kämpfen und eine Zuckerfee tanzt. Eine Traumwelt tut sich auf, bis Klara (und das Publikum) erwachen.
Gezeigt wird die opulente Inszenierung des britischen Choreografen Peter Wright, die ukrainische Tänzerin Marianna Tsembenhoi ist darin als Clara zu sehen. Ihr amerikanischer Kollege Liam Boswell tanzt den verzauberten Nussknacker. Weitere Rollen haben Gary Avis, Mayara Magri und Reece Clarke übernommen. Der auch an der Bayerischen Staatsoper regelmäßig auftretende Belgier Koen Kessels dirigiert an diesem Abend das Orchester des Londoner Royal Opera House.
Royal Ballet in Cinema: Der Nussknacker, Mittwoch, 10. Dezember, 20.15 Uhr, Live-Übertragung: Gloria Palast, Neues Rex, Kino Solln, Breitwand Gauting und viele weitere Kinos in der Region

