Habil Kılıç steht hinter der Ladentheke seines Gemüseladens „Himmet Market“ an der Bad-Schachener-Straße in Ramersdorf, als er mit zwei Schüssen in den Kopf regelrecht hingerichtet wird. Die Polizeiinspektion ist nur 100 Meter entfernt. Eine Kundin findet den 38-jährigen Familienvater kurz darauf in einer Blutlache liegend. Am 29. August jährt sich der Tag zum 25. Mal, an dem Mitglieder des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) Habil Kılıç ermordet haben.
Gedenken zum Todestag von Habil KılıçDer NSU-Terror und das endlose Leid zweier Münchner Familien
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25 Jahre ist es am 29. August her, dass Habil Kılıç im Ramersdorfer Gemüseladen seiner Familie vom rechtsextremen „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) erschossen wurde. Wie hier am 20. Jahrestag findet jetzt am Tatort eine Gedenkveranstaltung statt.
Foto: Robert Haas2001 ermorden rechtsextreme Terroristen Habil Kılıç, vier Jahre später Theodoros Boulgarides. Die Wunden der Hinterblieben heilen nicht. Über den Überlebenskampf der Familien.
Von Andrea Schlaier
