MünchenBekommt der Retter der Nazi-Akten einen Erinnerungsort?

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Dieses Porträt von Hanns Huber entstand kurz nach Kriegsende, aufgenommen vom Fotografen Herbert List.
Dieses Porträt von Hanns Huber entstand kurz nach Kriegsende, aufgenommen vom Fotografen Herbert List.
Foto: Herbert List/ Magnum Photos/ OSTKREUZ Archiv

Im April 1945 rettete Hanns Huber die Mitgliederkartei der NSDAP vor der Vernichtung.  Danach geriet er in Vergessenheit. Seine Großnichte und Münchens Oberbürgermeister Krause setzen sich nun für ein Gedenken ein.

Von Linus Freymark

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Mehr als acht Millionen Mitgliederkarten der NSDAP bewahrte Hanns Huber im April 1945 vor der Vernichtung. Durch den Erhalt der Dokumente konnten die Alliierten nach dem Krieg Parteimitglieder identifizieren und vor Gericht stellen. Auch die Ankläger in den Nürnberger Prozessen stützten sich auf die Erkenntnisse aus den Akten.

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NSDAP-Mitgliederkartei
:Wie ein mutiger Mensch die Nazi-Akten rettete

Acht Millionen Mitgliederkarten der NSDAP wollten die Nazis in einer Papiermühle in Freimann bei München vernichten lassen. Doch Betriebsleiter Hanns Huber versteckte die Akten unter Lebensgefahr. Und dann wollten die Amerikaner sie erst gar nicht haben.

SZ PlusVon Linus Freymark

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