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München heute:Bau einer neuen S-Bahnstation beginnt / 22-Jährige am Isartor vergewaltigt

Großbaumaschinen Marienhof auf der Baustelle der 2. Stammstrecke.

Die Baurabeiten am Marienhof kommen voran. Hier im Bild: der Baufortschritt von vergangenem September.

(Foto: Florian Peljak)

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Vor knapp eineinhalb Jahren haben sich Politiker und Bahnvorstand zum Spatenstich am Marienhof getroffen und den Bau der zweiten S-Bahn-Stammstrecke eingeleitet. Seither haben sich die Bauarbeiter dort drei Meter in die Tiefe gegraben, doch das war erst das Vorgeplänkel. Denn nun geht es richtig los hinter dem Rathaus, was für etwa ein Jahr ziemlich viel Lärm mit sich bringen wird.

Danach aber können die Anlieger am Marienhof aufatmen, der unterirdische Bahnhof wird unter einem Betondeckel gebaut. In Gänze soll die zweite Stammstrecke im Jahr 2028 fertig sein, wenn ab sofort alles nach Plan läuft. Dass dann fast alle S-Bahnen im 15-Minuten-Takt fahren sollen, damit sind Politiker in der Stadt und im Umland aber alles andere als glücklich, denn für viele Fahrgäste, die bisher im Berufsverkehr alle zehn Minuten fahren können (sofern keine Züge ausfallen), verschlechtert sich das Angebot.

Eine weit verbreitete Forderung lautet: Soll das 3,8 Milliarden teure Projekt wirklich eine Entlastung für die überbeanspruchte Münchner Verkehrsinfrastruktur bringen, gilt es, am Takt nachzubessern. Doch erst einmal muss die zweite Stammstrecke fertig werden. Ob noch weitere Überraschungen wie die zuletzt erfolgten umfangreichen Umplanungen warten, die den Fertigstellungstermin um zwei Jahre nach hinten geschoben haben, wird sich zeigen.

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