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München heute:Sommerzeit ist Rattenzeit / Flugzeugabsturz bei Fürstenfeldbruck

Einzeln sehen sie ganz süß aus, in der Masse sind Ratten, hier Hausratten, eine Gefahr.

(Foto: imago)

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Sind Ihnen beim letzten Sonntagsspaziergang oder beim Baden an der Isar die orangen Warnschilder aufgefallen, die an vielen Bäumen angebracht sind? Vor allem im Sommer sind sie kaum zu übersehen. Häufig ist darauf das Feld "Rattenbekämpfung" angekreuzt.

In München gibt es schätzungsweise eine Ratte pro Einwohner - was bedeuten würde, dass über 1,5 Millionen Ratten in der Stadt leben. Da die Tiere dämmerungs- und nachtaktiv sind, existieren keine genauen Zahlen. Fest steht aber, dass Ratten auch heute noch Krankheiten übertragen können. Daher ist die Stadt durch das Infektionsschutzgesetz dazu verpflichtet, Maßnahmen zur Rattenbekämpfung zu übernehmen.

Ein Unternehmen, das damit beauftragt wird, ist Top-Tox. Ich war dabei, als die Schädlingsbekämpfer ihre Fallen im Zentrum des Stadtteils Ramersdorf-Perlach abgebaut haben (SZ-Plus). Nicht alle Fallen waren unbeschädigt, denn die Menschen sind oft zwiegespalten: Getötet werden sollen die Ratten nicht, im eigenen Haus oder Vorgarten möchte sie aber auch niemand haben. Viele Fallen bräuchte man allerdings gar nicht, sagen die Schädlingsbekämpfer, wenn die Menschen nicht so viele Essensreste wegwerfen würden - und das wäre wohl die beste Lösung für alle.

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