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Neuried:Preisgericht für geplante Ortsmitte ist vollzählig

Nachdem die Gemeinderäte bereits aus jeder Fraktion ein Mitglied in das Preisgericht für die neue Ortsmitte entsendet haben, stehen nun auch die Sachpreisrichter fest. Das Preisgericht soll nach derzeitigem Zeitplan in diesem Dezember zusammenkommen und Entwürfe zum neuen Rathaus bewerten, ordnen und Siegerentwürfe küren. Sachpreisrichter müssen dabei - anders als die Gemeinderäte in der Jury - Architekten sein. Dementsprechend gehören die Architekten Peter Brückner, Florian Burgstaller, Jochen Stopper und Thomas Meusburger sowie Landschaftsarchitekt Rolf Lynen dem Preisgericht an. Ebenso ist die Architektin Marina Hämmerle in die Jury berufen.

Für das Wettbewerbsverfahren muss die Gemeinde nun auch mehr Geld einplanen als ursprünglich erhofft. Der Grund: Die Architektenkammer sah das zunächst vorgesehene Honorar als zu niedrig an, da die Aufgabenstellung für die Architektenbüros komplexer sei, als von der Gemeinde klassifiziert. Die attestierte Komplexität erfordere eine höhere Vergütung für die Siegerentwürfe, argumentiert die Architektenkammer. Die Wettbewerbssumme, also die Summe der ausgelobten Honorare, beläuft sich nun auf 84 000 Euro, wovon 42 000 Euro auf den ersten Preis entfallen dürften, rechnet Monika Beltinger von der Lars Consult GmbH, die die Gemeinde bei dem Wettbewerb unterstützt.

© SZ vom 02.06.2020 / kors

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