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Neuperlach:Gemeinsames Nachdenken

Stadt sammelt analog und digital Ideen zur Quartierentwicklung

Von Hubert Grundner, Neuperlach

Manchmal mangelt es am Geld, manchmal mangelt es an Ideen für ein Vorhaben. Letzteres sollte hier nicht der Fall sein: Mit einem kollektiven Brainstorming geht das Projekt "Neuperlach: Fit für die Zukunft" in die nächste Runde. Von sofort an können sich unter www.stadtsanierung-neuperlach.de/mitmachen/onlinebeteiligung alle Neuperlacher und sonstige Interessierte informieren und an der Entwicklung des Stadtteils mitwirken.

Über Online-Fragebögen soll laut Rathaus-Pressestelle ein Stimmungsbild zu wichtigen Themen im Stadtteil gesammelt werden. Zudem bestehe die Möglichkeit, eigene Ideen und Visionen in den Prozess einfließen zu lassen. Dabei widmet man sich unter anderem den Neuperlacher Brücken und zentralen Orten wie dem Hanns-Seidel-Platz, aber auch die Straßen- und Grünräume sollen näher betrachtet werden. Darüber hinaus bietet die Internetseite neben vielen aktuellen Informationen unter dem Reiter "Mediathek" das virtuelle "Stadt-Quartett" zum Download an: Schülerinnen und Schüler können es selbst erstellen, indem sie es themenbezogen mit den für sie prägnanten Orten in Neuperlach füllen und anschließend die abfotografierten Karten auf eine digitale Leinwand zum Sammeln hochladen.

Die analoge Alternative: Seit 3. November parkt ein Infomobil an der Ecke Therese-Giehse-Allee/Prätoriusweg im Süden Neuperlachs. Die Stadtteilmanager stehen dort im November als Ansprechpartner für Anliegen und Fragen zur Stadtsanierung bereit: dienstags von 10 bis 13 Uhr, mittwochs von 15 bis 18 Uhr und donnerstags von 14 bis 17 Uhr.

© SZ vom 12.11.2020
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