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Neuhausen:WG für Jung und Alt

Die Stadt will das Projekt "Wohnen für Hilfe" ausbauen

"Wohnen für Hilfe", ein beim Seniorentreff Neuhausen angesiedeltes Projekt, soll ausgebaut werden, in Kooperation mit anderen Vereinen und dem Seniorenbeirat. Außerdem soll es auch viel stärker bekanntgemacht werden. Das hat CSU-Stadtrat Manuel Pretzl im Sommer beantragt. Das Sozialreferat verweist in seiner Antwort nun auf schon bestehende Förderung und singt dabei ein Loblied auf dieses "Projekt mit Pioniercharakter", das der Verein Seniorentreff als erster Träger in Deutschland vor 23 Jahren in Abstimmung mit dem Studentenwerk aufgebaut hat. Ältere Menschen stellen Studenten oder Auszubildenden günstig Wohnraum zur Verfügung, als Gegenleistung für allerlei Unterstützung im Alltag. Dies erweitere das Angebot an alternativen, generationenübergreifenden Wohnformen, fördere solidarisches Zusammenleben und ergänze familiäre sowie nachbarschaftliche Hilfe, so das Referat. Der Stadtrat habe deshalb schon im Jahr 2000 für die Akquise und Betreuung solcher Wohnpartnerschaften zwischen Jung und Alt eine halbe sozialpädagogische Stelle bewilligt. Diese sei Ende 2017 auf eine Vollstelle aufgestockt worden, zunächst auf fünf Jahre befristet, mit dem Ziel, die Zahl solcher Wohngemeinschaften zu erhöhen und auch die Öffentlichkeitsarbeit auszubauen.