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Polizeieinsatz in Neubiberg:Mann bewirft Bruder mit Trump-Büste und droht ihn zu erschießen

Die Polizei rückte daraufhin mit mehr als 30 Beamten an - die beiden Männer kannte sie bereits von früheren Streits.

Er hat seine Anhänger zum Sturm auf das US-Kapitol in Washington aufgerufen und zwei Amtsenthebungsverfahren überstanden: Drei Monate nach seinem Ausscheiden aus dem Amt des US-Präsidenten ist Donald Trump noch immer Gegenstand von heftigem Streit, selbst im entfernten Bayern. In der Gemeinde Neubiberg hat ein 31-Jähriger am Montag eine zwei Kilo schwere Metallbüste des 45. US-Präsidenten aus dem zweiten Stock des gemeinsamen Wohnhauses nach seinem jüngeren Bruder geworfen. Glücklicherweise verfehlte das präsidiale Wurfgeschoss sein Ziel.

Als der Mann im Anschluss auch noch damit drohte, seinen 28 Jahre alten Bruder zu erschießen, rief dieser kurz nach 13.30 Uhr den Notruf. Weil Waffen im Spiel waren, rückte die Polizei gleich mit mehr als 30 Beamten an. Die Polizisten kannten das Brüderpaar schon von früheren Streits. In der Wohnung stellten sie drei Gaspistolen sicher und nahmen dem 31-Jährigen seinen kleinen Waffenschein ab, den er dafür benötigt. Eine Sprecherin des Polizeipräsidiums teilte am Montag mit, die Büste habe den Wurf ohne größeren Schaden überstanden.

© SZ vom 21.04.2021 / anh
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