Neuaubing/Westkreuz:Virtueller Dialog mit Unternehmern

Als Mittelschüler nach beendeter Schullaufbahn einen Beruf zu finden, der einem liegt und Spaß macht, ist schon in Nicht-Corona-Zeiten schwierig. In diesem jugendlichen Alter weiß man oft noch nicht, was man will, doch dafür gibt es in der Regel ja Praktika, Unternehmensbesuche und Jobmessen. Nur fand pandemiebedingt zuletzt nichts davon statt. Das Bildungslokal Neuaubing-Westkreuz und die Stiftung "Kick ins Leben" haben sich deshalb ein Alternativprogramm überlegt. "Azubi-Talk" nennen sie ihre neue Idee: ein virtuelles Informationsformat, das Abschluss-Schüler der Mittelschulen an der Wiesentfelser und Reichenaustraße mit verschiedenen Firmen zusammenbringt. "Mit dem Azubi-Talk kommt das Unternehmen ins Klassenzimmer", erklärt Bildungsmanager Daniel Send. Das niederschwellige, zeitlich limitierte und im Klassenverbund besuchte digitale Format soll einen persönlichen Kontakt in einem geschützten Raum herstellen. Zwar gebe es, sagt Send, für diese Zielgruppe auch virtuelle Messen. Aber diese Informationsmöglichkeit, etwa mithilfe von Chatrooms, werde "nur zögerlich genutzt". Beim Azubi-Talk hingegen sollen Ausbilder und Azubis direkt mit den Schülern in Dialog treten, den Berufsalltag erklären und Fragen beantworten können.

Mit welchen Firmen sie sich jeweils eine gute halbe Stunde austauschen, können die Schüler entscheiden, es müssen aber mindestens zwei sein. Konzipiert ist dieses für die Zeit zwischen Mitte und Ende März anberaumte Projekt als in den Unterricht integrierte Pflichtveranstaltung. Eine, die von den Lehrern ergänzend vor- und nachbereitet wird.

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