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Neuaubing:Sicher über die Limesstraße

Bezirksausschuss spricht sich für Ampel vor der Adventskirche aus

Die Limesstraße sollte auf Höhe der Adventskirche eine "Querungsmöglichkeit für Radfahrer und Fußgänger" bekommen. Das fordert der Bezirksausschuss (BA) Aubing-Lochhausen-Langwied auf Initiative der Grünen. Am liebsten wäre den Lokalpolitikern eine Ampel. Alternativ wird die Verwaltung aber gebeten, auch andere Lösungen zu erarbeiten, mit einer Ausnahme: Eine Verkehrsinsel würde nach Meinung des BAs angesichts einer zunehmenden Nutzung an Lastenfahrrädern und Anhängern aus Platzgründen "zu kurz greifen".

Die Limesstraße, begründen die Bürgervertreter ihren Antrag, sei eine für das Viertel zentrale Geschäftsstraße, in der der Verkehr in den vergangenen Jahren "erheblich zugenommen" habe und deren Bedeutung mit der Besiedelung Freihams noch weiter steigen werde. Besonders Kinder und ältere Menschen hätten beim Überqueren der Straße aber bereits heute große Probleme. Zwar gebe es Ampeln an der Bodensee- und der Wiesentfelser Straße. Diesen Umweg nehme jedoch niemand in Kauf.

Ein weiteres Argument ist aus Sicht der Stadtteilvertreter die Förderung des Radverkehrs. Eine Querung an dieser Stelle würde für Fahrradfahrer "eine wichtige Verbindung von Freiham zum Westkreuz und nach Pasing" darstellen: Vor allem Schüler aus dem Westkreuz, die zum Bildungscampus wollen, könnten so die frequentierte Route über die Altenburg- und Wiesentfelser Straße meiden. In diesen beiden Straßen gibt es keine Radwege, dafür umso mehr Busse: Die Linie 57 und in der Altenburgstraße auch die Linie 162 passieren diese Strecke mit Gelenkbussen oder Bussen mit Anhängern.

Dass die Adventskirche künftig außerdem für Freiham zuständig sein wird, ist ein dritter Punkt, der für einen wie auch immer gearteten Übergang an dieser Ecke spricht, finden die Politiker. Das evangelische Gemeindehaus der Kirche wurde erst vor Kurzem umgebaut, die baulichen Voraussetzungen für eine Querung zur Limesstraße haben die Architekten im Zugangsbereich des Hauses und der Kirche bereits bedacht.