Süddeutsche Zeitung

Namensgebung:Die beliebtesten Vornamen für Münchner Kinder

  • Maximilian und Marie sind auch im Jahr 2016 die beliebtesten Vornamen in München.
  • Die genannten Namen führen die Listen bereits seit Jahren in wechselnder Reihenfolge an.
  • Fast die Hälfte aller Kinder haben mittlerweile zwei Vornamen.

Maximilian liegt wohl uneinholbar vorne, und auch für Marie dürfte es nicht mehr eng werden: Die beiden Vornamen sind aller Voraussicht nach bei allen im Jahr 2016 in München gemeldeten Geburten am häufigsten vergeben worden. Das geht aus einer vorläufigen Statistik des Münchner Standesamtes hervor. Die Vorlieben der Eltern haben sich demnach kaum verändert. Beide Vornamen stehen bereits seit Jahren an der Spitze der Liste.

Erfasst hat das Amt 21 488 Münchner Kindl, die heuer von 1. Januar bis einschließlich 28. Dezember zur Welt gekommen sind. 520 von ihnen heißen Maximilian, das entspricht etwa jedem zwanzigsten Buben. Bei den Mädchen ist die Größenordnung ähnlich: Hier heißen 517 Neugeborene Marie. Auf den Plätzen zwei bis fünf folgen die Vornamen Maria (460), Sophie (434), Anna (308) und Sophia (292). Bei den Buben folgen Alexander (340), Paul (237), Felix (227) sowie David und Valentin (beide 212). Aufsteiger und Neueinsteiger finden sich in der Spitzengruppe nicht. Die genannten Namen führen die Listen bereits seit Jahren in wechselnder Reihenfolge an.

Aus der Statistik des Standesamtes geht außerdem hervor, dass mit 10 566 Kindern fast die Hälfte aller in München geborenen Mädchen und Buben zwei Vornamen erhalten hat. 8922 Kinder haben nur einen Namen erhalten, 1765 gar drei. 195 in diesem Jahr geborene Kinder tragen mehr als drei Vornamen.

Bei der Namenswahl bestätigt München den bundesweiten Trend: Nach einer Prognose der Gesellschaft für deutsche Sprache liegen hier ebenfalls die Vornamen Sophie und Marie sowie Maximilian und Alexander auf den Spitzenplätzen. Deutschlandweit sind demzufolge allerdings derzeit die Vornamen Elias und Mila im Aufwind. Für München gilt das nicht; der Bubenname Elias ist hier längst nicht mehr neu, er findet sich seit 2008 immer wieder unter den häufigsten zehn Vornamen. Der Name Mila dagegen hat es hier noch nicht einmal unter die 30 am häufigsten vergebenen Namen geschafft.

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Quelle:
SZ vom 30.12.2016/eca
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