Münchner Kreative ziehen gegen Fast Fashion ins FeldWie Marie Nasemann und Mitstreiterinnen gegen Wegwerfmode kämpfen

Lesezeit: 6 Min.

Mit heißer Nadel: Stephanie Müller musiziert mit ihrer Nähmaschine.
Mit heißer Nadel: Stephanie Müller musiziert mit ihrer Nähmaschine. Florian Freund

Eine Influencerin, eine Musikerin und eine Poetry-Slammerin engagieren sich auch mit den Mitteln der Kunst  für nachhaltige Mode. Doch hört ihnen jemand zu?

Von Lena Matuschik

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Jede und jeder Deutsche kauft im Schnitt 60 Kleidungsstücke pro Jahr – ein Fünftel davon bleibt ungetragen. Die Zahl meldet das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Dass Fast Fashion Umwelt und Mensch belastet, ist bekannt. Doch ändert dieses Wissen etwas am Kaufverhalten der Leute? Kaum, finden die Musikerin Stephanie Müller, Content Creatorin Marie Nasemann und Poetry-Slammerin Svea Paul. Unabhängig voneinander setzen die drei Münchnerinnen mit kreativen Ideen ein Statement gegen Fast Fashion – und somit gegen Umweltverschmutzung, schlechte Arbeitsbedingungen, Ressourcenverschwendung und eine riesige Menge an Textilmüll.

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