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MVV-Abschiedstrinken:Wenn die S-Bahn zur Party-Location wird

Massenbesäufnis in der S-Bahn: Mit einer Flashmob-Party haben mehrere tausend Menschen in München den Bahnverkehr massiv beeinträchtigt. Es gab massive Schäden und Verspätungen. Grund für die Party war das Alkoholverbot, das künftig auch in S-Bahnen gilt.

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Quelle: Alessandra Schellnegger

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Menschen mit Bierflaschen in der Hand sind in Münchner S-Bahn-Stationen nicht selten. Doch in der Nacht zum Sonntag werden nicht nur Bierflaschen mit in die Bahn genommen, sondern auch Bierkästen. Und das nicht zu knapp. Denn über Facebook hatten sich mehrere tausend Partyfreunde zu einem Massenbesäufnis in der Münchner S-Bahn verabredet.

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Quelle: Alessandra Schellnegger

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Der Grund für das Party-Event, das mit "MVV-Abschiedstrinken" bezeichnet wurde: Ab diesem Sonntag gilt in den S-Bahn-Zügen des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds ein komplettes Alkoholverbot.

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Während sich etliche Partygäste zivilisiert benahmen und andere...

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... die Bierflaschen nutzten, um den Flashmob fotografisch festzuhalten, gab es auch weniger schöne Auswüchse.

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Zahlreiche Feiernden legten sich mit der Polizei an. Es gab mindestens zwei größere Polizeieinsätze, auch die Züge wurden teilweise beschädigt. Die Schäden an den 50 Zügen bewegten insgesamt im niedrigen sechsstelligen Bereich. Einmal sei eine Notbremse betätigt worden.

Alkohol-Party in Münchner S-Bahnen

Quelle: dpa

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Die Bahn hatte extra Sicherheitsbedienstete an die Bahnsteige abgeordnet, die das Partyvolk beaufsichtigen und den Betrieb - zumindest einigermaßen - aufrechterhalten sollten.

Alkohol-Party in Münchner S-Bahnen

Quelle: dpa

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Doch was für viele ein großer harmloser Spaß war, war für die anderen Fahrgäste ein großes Ärgernis. Zahlreiche Züge fielen wegen "Vandalismus" (so die Bahn) aus. Es gab massive Verspätungen.

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Auch an den Bahnsteigen waren die Folgen des "Abschiedstrinkens" zu bewundern. Die S-Bahn-Station Karlsplatz (Stachus), der Treffpunkt der Party-Teilnehmer, musste zeitweise gesperrt werden.

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Zerbrochene Bierflaschen, Alkohol auf dem Boden - aber auch grölende Feiernde nervten so manchen nüchternen Fahrgast.

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So gesittet wie dieser junge Mann, zumindest in diesem Moment, haben sich nicht alle Partygäste benommen.

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Die Hände zum Himmel: Vielerorts verwandelte sich die S-Bahn in eine Feierlocation.

Alkohol-Party in Münchner S-Bahnen

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Das Getränk in den Zügen war natürlich Bier. So mancher Partygast...

Alkohol-Party in Münchner S-Bahnen

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... wollte gar nicht mehr von der Flasche lassen.

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Andere tranken lieber Rotwein - oder gleich...

Alkohol-Party in Münchner S-Bahnen

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... richtig Hochprozentiges.

Alkohol-Party in Münchner S-Bahnen

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Während diese Abschiedstrinker noch relativ nüchtern aussehen, haben andere wohl...

Alkohol-Party in Münchner S-Bahnen

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... die S-Bahn mit einem Fußballstadion verwechselt.

Alkohol-Party in Münchner S-Bahnen

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Viele schafften es nicht mehr in die Toiletten, sondern urinierten gleich auf die Gleise. Das ist übrigens verboten: Wer von den Sicherheitskräften erwischt wird, muss mit einer Geldstrafe von 35 Euro rechnen.

© sueddeutsche.de/tob/lala

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