Fahrkartenkontrolle:Wie kann man Menschen vom Schwarzfahren abhalten?

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Eduard Imblon bei einer Fahrkartenkontrolle im Stachus-Zwischengeschoß. (Foto: Stephan Rumpf)

"Die Fahrscheine, bitte": Wenn Eduard Imblon in den Münchner U-Bahnen unterwegs ist, fangen viele Menschen an zu zittern. Dabei will ihnen der Leiter der MVG-"Einnahmensicherung" nur zeigen, dass es sich lohnt, eine Fahrkarte zu kaufen. Schafft er das?

Von Julia Schriever

Eduard Imblon ist ein bisschen früher da. Es ist noch ruhig im Zwischengeschoss des Stachus, die Menschen gehen entspannt von der U-Bahn in Richtung Ausgang. Kaum etwas deutet darauf hin, dass es hier gleich unentspannt wird. Dass Leute zittern, wegrennen oder Ausreden stammeln werden. Nur in dem kleinen Seiten-Kabuff, das sonst dunkel und leer ist, brennt Licht. Eduard Imblon trifft sich hier mit seinen Leuten, bevor die große Kontrolle beginnt. Eine Sache will er gleich klarstellen, damit kein falscher Eindruck entsteht, er sagt: "Wir sind Sammler, keine Jäger." Es geht ihm darum, die Zahl der Menschen mit gültigem Fahrschein zu sammeln, nicht die Schwarzfahrer zu jagen. Ob die Botschaft an diesem Tag so rüberkommt?

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