bedeckt München 14°
vgwortpixel

Musiktheater:Eine Rundreise mit Beethoven

(Foto: Holger Borgrefe/oh)

Die "Unsterbliche Geliebte", ein guter Freund und Richard Strauss: Das Theater Werk München lässt sich von unveröffentlichten Libretti-Ideen inspirieren

Er war ein Perfektionist. Jede Note, die er schrieb, wurde genau gesetzt, immer wieder aufs Neue überdacht. Ludwig van Beethoven (1770-1827) komponierte - ohne Unterlass. Ein umfangreiches Skizzenmaterial, das er hinterlassen hat, ist Beweis dafür. Wie viele Blätter es sind, ist kaum nachweisbar. Und so lässt es sich, wenn man ein etwas anderes, szenisches Beethoven-Programm auf die Beine stellt, herrlich spekulieren, dazu fantasieren, Historisches mit Zeitgemäßem vermischen. Das Theater Werk München tut das, und begibt sich in seiner Inszenierung "Appassionato!" (Kristina Wuss) auf eine musikalische Zeitreise. Die Zuhörer begegnen einem guten Freund Beethovens, dem Geiger Carl Amenda. Sie treffen auf den Komponisten Richard Strauss und sie erfahren mehr von der geheimnisvollen "Unsterblichen Geliebten". Das "Musiktheater zu den 53 unvollendeten Opern Beethovens" ist am Dienstag, 18. Februar, im Saal des AGV, Ledererstraße 5, zu sehen. Die musikalische Leitung hat Andreas Pascal Heinzmann, am Klavier ist Elena Arnovskaya zu hören. Der Eintritt kostet zehn, ermäßigt sieben Euro. Schüler zahlen fünf Euro. Karten können unter karten@theater-werkmuenchen.de reserviert und an der Abendkasse abgeholt werden. Informationen unter www.theater-werkmuenchen.de.

© SZ vom 14.02.2020 / ole
Zur SZ-Startseite