Als Gabriele Peters ihre Betriebskostenabrechnungen für das Jahr 2022 bekam, hat sie ihren ganzen Familienschmuck verkauft. Etwa 12 500 Euro hatte die städtische Wohnungsgesellschaft Münchner Wohnen (MW) ihr allein für Heizkosten in Rechnung gestellt. 2023 beliefen sich diese trotz aller Sparversuche immer noch auf knapp 8800 Euro – da nahm Gabriele Peters ein Darlehen auf und lieh sich privat noch etwas, um die Forderungen zu begleichen. Als ihr dann im vorigen November mitgeteilt wurde, dass sie für das Jahr 2024 Geld zurückbekäme, exakt 2293,07 Euro, war sie erleichtert: „Das ist ein kleiner Schritt, dass ich etwas zurückzahlen kann.“
Abrechnungsfehler der Münchner Wohnen12 500 Euro für Heizkosten – und die Entschädigung lässt auf sich warten
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Über Jahre hinweg hat die städtische Wohngesellschaft ausgerechnet im Hasenbergl Nebenkosten falsch abgerechnet. Eine Mieterin musste sogar ihren Familienschmuck verkaufen. Nun passieren selbst bei der Rückzahlung offenkundig Fehler.
Von Joachim Mölter
