bedeckt München 14°

Münchner Stadtteile: Schwabing:Der Mythos

Schwabing lebt vom Glanz seiner Vergangenheit als Künstlerviertel. Schön ist es in dem Viertel mit den hübschen Altbauten am Englischen Garten immer noch, allerdings hat der Mythos seinen Preis. Ein Rundgang in Bildern.

11 Bilder

Straßencafe in Schwabing, 2010

Quelle: Robert Haas

1 / 11

Schwabing ist wohl das berühmteste Viertel in München. Das liegt vor allem an der Vergangenheit, als viele prominente Künstler hier lebten. Viel los ist in Schwabing auch heute noch, besonders kreativ sind die Cafés in der Leopoldstraße allerdings nicht mehr.

Helmut Fischer Statue in München, 2007

Quelle: Stephan Rumpf

2 / 11

Vielleicht deshalb gibt es im Café Münchner Freiheit eine Statue des berühmten früheren Stammgastes Helmut Fischer, besser bekannt als Monaco Franze.

Altbau in München, 2009

Quelle: Stephan Rumpf

3 / 11

Schön ist es in Schwabing mit seinen vielen sanierten Altbauten natürlich immer noch. Lockten früher nicht nur das lockere Leben, sondern auch die billigen Preise die Künstler an, kostet der Name heute allerdings zusätzlich.

Englischer Garten München

Quelle: Alessandra Schellnegger

4 / 11

Doch wer einmal direkt am Englischen Garten residiert, will hier am liebsten nie mehr weg. Dank des großen Parks hat der Bezirk Schwabing-Freimann doppelt so viel Erholungsfläche wie in jedes andere Viertel in München.

Aufbau für Weihnachtsmarkt am Chinesischen Turm in München, 2010

Quelle: Catherina Hess

5 / 11

Mittelpunkt des Englischen Gartens, oder zumindest des zweitgrößten Biergartens der Stadt, ist der 25 Meter hohe Chinesische Turm aus Holz, der an eine Pagode erinnert.

-

Quelle: Robert Haas

6 / 11

Auf dem künstlich angelegten Kleinhesseloher See im Englischen Garten kann man sogar Ruderboote ausleihen.

Riesenskulptur 'Walking Man'

Quelle: dpa

7 / 11

Und Kunst gibt es Schwabing natürlich auch noch. Allerdings ist die Geschmackssache - wie die 17 Meter hohe und 16 Tonnen schwere Skulptur "Walking Man" in der Leopoldstraße.

Renovierter U-Bahnhof Muenchner Freiheit

Quelle: ddp

8 / 11

Oder der U-Bahnhof Münchner Freiheit, der lange nicht gerade zu den schönsten Flecken der Stadt gehörte. Inzwischen wurde er renoviert - und ist zumindest der auffälligste. Der weiß-grüne Busbahnhof über der Erde erinnert ein wenig an ein Raumschiff, unterirdisch leuchtet die Münchner Freiheit in blau und gelb.

Kirche St. Sylvester in München, 2011

Quelle: Stephan Rumpf

9 / 11

Ursprünglicher ist die Sylvesterkirche. Bereits im Jahr 782 als Swapinga, das heutige Schwabing, gegründete wurde, soll hier eine Kirche aus Holz und Lehm gestanden haben.

Sanierungsmaßnahmen in einem Mietshaus in Schwabing, 2009

Quelle: Stephan Rumpf

10 / 11

Länger suchen muss man, um Spuren der Vergangenheit als Krawall-Viertel zu finden - 1962 gingen hier die Studenten gegen den bürgerlichen Mief auf die Straße. Heute geht es in Schwabing ziemlich bürgerlich zu, aber eben nicht überall.

Dönerbude in München, 2011

Quelle: Catherina Hess

11 / 11

Wenn man vom U-Bahnhof an der Münchner Freiheit kommt, fallen einem in der Feilitzschstraße sofort die vielen Fastfoodläden auf. Allerdings gibt es in den ruhigeren Nebenstraßen auch noch immer das ein oder andere schöne Künstlercafe.

© sueddeutsche.de/bica
Zur SZ-Startseite