Am Berührendsten ist das Schöne, wenn es überrascht. Wenn es erst verkleidet war, wenn es aus dem Schatten kommt und einen nicht in seiner glatten Eindeutigkeit überrennt. Dmitrij Schostakowitsch ist ein Meister in einem solchen Verkleiden von Schönheit, im Verschleiern von musikalischer Erinnerung. Beim Konzert mit den Münchner Philharmonikern unter der Leitung von Karina Canellakis zeigt sich das besonders klar im Zusammenspiel mit dem Cellisten Pablo Ferrández.
Die Münchner Philharmoniker unter Karina CanellakisWie zerbrechliche Schönheit klingt
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Beim Konzert der Münchner Philharmoniker mit Dirigentin Karina Canellakis und Solist Pablo Ferrández in der Isarphilharmonie beeindruckt insbesondere die Interpretation von Schostakowitschs erstem Cellokonzert.
Kritik von Rita Argauer, München
