Anfang des 19. Jahrhunderts berichtet das „Gesellschaftsblatt für gebildete Stände“ von einer Begegnung mit einem in München bekannten „praktischen Philosophen“, ja dem „Diogenes von München“. „Seine einfache Lehre wird gewiß Jeden ergreifen“, schwärmt der ungenannte Autor. Und ein herzoglicher Kabinettssekretär rühmt in einer Darstellung über das damalige München die „kluge Narrheit“ und „närrische Klugheit“ des „städtischen Wahrzeichens“.
Buch über ein Münchner OriginalAls der Finessensepperl den Münchnern Liebesbriefe überbrachte
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Er war eine ungewöhnliche Erscheinung und im 19. Jahrhundert stadtbekannt: Der Finessensepperl soll eine geläufige Redeweise geprägt haben und ist sogar im Karlstor verewigt. Nun zeigen Forschungen: Sein Ende war brutaler als bislang gedacht.
