Projekt der Münchner KammerspieleWie junge Menschen an die NS-Zeit erinnern

Lesezeit: 4 Min.

Manche der Jungschauspielerinnen und -schauspieler kennen sich bereits aus der Produktion „Time Busters“, die von Martin Valdès-Stauber geleitet wurde.
Manche der Jungschauspielerinnen und -schauspieler kennen sich bereits aus der Produktion „Time Busters“, die von Martin Valdès-Stauber geleitet wurde. Foto: Johannes Simon

„Tell Me Why“ an den Münchner Kammerspielen ist ein Plädoyer für aktive Erinnerungsarbeit und interreligiösen Diskurs. Die Aufführung ist Teil eines Festivals mit Theaterprojekten aus Schulen.

Von Lena Mittermayr

SZ bei Google bevorzugen

Was macht eine scheinbar wahllos zusammengewürfelte Gruppe Jugendlicher im fensterlosen Probenraum im Tiefgeschoss der Münchner Kammerspiele, während andere draußen bei 25 Grad ihre Füße in die Isar halten? Sieben von neun Personen zwischen 13 und 19 Jahren sitzen verteilt auf den grün-orangenen Bierbänken, die einzigen Farbtupfer in dem sonst dunklen Raum, und üben ihren Text. Zwei von ihnen sind für ein Böllerverbot, vier von ihnen machen eine Ausbildung und sechs von ihnen sind in einem Fitnessstudio angemeldet.

Zur SZ-Startseite

Erste Gesamtedition der Tagebücher
:Ein neuer Blick auf Sophie Scholl?

Erstmals liegen nun alle überlieferten Tagebücher Sophie Scholls in einer Gesamtausgabe vor. Der Mensch, der einem hier begegnet, will nicht recht ins Bild der unerschrockenen Widerstandskämpferin passen.

SZ PlusVon Jutta Czeguhn

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: