Der Hinweis ist nicht der einfachste: Was ist das italienische Wort für Pinie und das für Auge? Welcher Titel entsteht aus den beiden? Genau, „Pinocchio“. Das Publikum in den Münchner Kammerspielen lässt Konstantin Schumann auf der Bühne schon etwas zappeln, bis es die Antwort nach vorne ruft. Zuerst ist eine Erwachsenenstimme zu hören, dann folgen weitere zaghafte Rufer. Kinder sind eigentlich genug da, die sonst gerne im Theater ihr Wissen herausschreien. Aber sie gleich nach italienischen Begriffen zu Fragen, das ist schon eine Barriere.
Premiere an den KammerspielenWenn Pinocchio atmet, rülpst ein Wal
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Atmen befreit: Pinocchio (Tosh Basco, Mitte) weiß sich mit der Besinnung auf die Wahrheit zu helfen. Die Schnecke von Nadège Meta Kanku und Konstantin Schumanns Amsel begleiten ihn dabei.
Julian BaumannMit „Pinocchio“ haben die Münchner Kammerspiele ein Familienstück ins Programm aufgenommen. Eine gute Idee – wäre das Ganze nicht eher eine Besinnungsstunde.
Kritik von Yvonne Poppek
