„Mephisto“ an den Münchner KammerspielenOpportunismus oder Widerstand

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Karrierist oder Widerstandskämpfer, Künstler oder Blender? Den Hendrik Höfgen, die Hauptfigur in Klaus Manns Mephisto, spielt Thomas Schmauser.
Karrierist oder Widerstandskämpfer, Künstler oder Blender? Den Hendrik Höfgen, die Hauptfigur in Klaus Manns Mephisto, spielt Thomas Schmauser. (Foto: Armin Smailovic)

Nach dem Erfolg „Die Vaterlosen“ inszeniert Jette Steckel Klaus Manns „Mephisto“ an den Münchner Kammerspielen. Sie stellt darin die sehr gegenwärtige Frage, wie sich Künstler innerhalb eines faschistischen Regimes positionieren.

Von Yvonne Poppek

Jette Steckel hat Fans in den Münchner Kammerspielen. Oder besser: in deren Publikum. Um ihre Inszenierung „Die Vaterlosen“ mit Joachim Meyerhoff hat sich ein gewisser Kult entwickelt. Es gibt Zuschauer, deren „Vaterlosen“-Besuche sich bereits im zweistelligen Bereich bewegen. Die Kammerspiele wurden 2024 mit dieser Produktion zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Der Abend mit der Tragikomödie von Anton Tschechow ist zweifelsfrei ein Erfolg.

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