Worum es an diesem Abend gehen soll, das erklärt Maxi Schafroth dem Kammerspiele-Publikum ziemlich am Anfang. Bei seiner Stückeinführung. Das werde an diesem Haus so gemacht. Und wenn das so sei, sagt Schafroth, mache er das auch. „Ich bin nämlich brav. Ich möchte nicht nochmal wo rausfliegen.“ Das sitzt, kaum einer im Saal lacht nicht. Mit dieser Pointe wickelt der Kabarettist seinen Rausschmiss als Nockherberg-Fastenprediger vor ein paar Monaten knackig ab und wendet sich Neuem zu. Und zweifelsfrei: Die Zuschauerinnen und Zuschauer würden ihn nach seinem Theaterdebüt sicher nicht das gleiche Schicksal ereilen lassen. Maxi Schafroth, er wird in den Kammerspielen gefeiert.
PremiereMaxi Schafroth holt an den Kammerspielen das Land in die Stadt
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Der Kabarettist gibt mit „Wachse oder weiche“ sein Theaterdebüt. Dabei ist er ganz brav und lustig. Denn er sagt: „Ich möchte nicht nochmal wo rausfliegen.“
Kritik von Yvonne Poppek

Maxi Schafroth:„Zwischen Gucci, Prada und Chanel steht jetzt ein Güllefass“
In den Münchner Kammerspielen inszeniert er sein erstes eigenes Stück, am Nockherberg ist er rausgeflogen: Der Kabarettist Maxi Schafroth über die erfahrene Kränkung, die wahre Kraft von Theater – und darüber, warum Pumuckl der König des Schabernacks ist.
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