Tanztheater „Glitsch“ an den KammerspielenWo die Körper Fäden ziehen

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Irgendwie eklig, aber auch lustig, was man mit Schleim alles anstellen kann. Das demonstrieren die Performer auf der Bühne der Therese-Giehse-Halle.
Irgendwie eklig, aber auch lustig, was man mit Schleim alles anstellen kann. Das demonstrieren die Performer auf der Bühne der Therese-Giehse-Halle. Judith Buss Fotografie

Eigenwillige Feier des Fluiden: In ihrem Gliedmaßen-Slapstick „Glitsch“ lässt Doris Uhlich sechs unterschiedliche Personen nackt performen und ermöglicht so das Spiel mit Körperformationen in allen Kombinationen.

Kritik von Anna Steinbauer

Der Schleim kommt in Eimern auf die Bühne. Als gelblich zähe Masse, nicht fest, nicht flüssig. Irgendwie eklig, aber auch lustig, was man mit Schleim alles anstellen kann: Er zieht Fäden und Blasen wie Kaugummi oder Klebstoff, ist milchig wie Sperma, hinterlässt überdimensionierte Rotzspuren, klebt Haare und Körper zusammen.

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