Der Schleim kommt in Eimern auf die Bühne. Als gelblich zähe Masse, nicht fest, nicht flüssig. Irgendwie eklig, aber auch lustig, was man mit Schleim alles anstellen kann: Er zieht Fäden und Blasen wie Kaugummi oder Klebstoff, ist milchig wie Sperma, hinterlässt überdimensionierte Rotzspuren, klebt Haare und Körper zusammen.
Tanztheater „Glitsch“ an den KammerspielenWo die Körper Fäden ziehen
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Eigenwillige Feier des Fluiden: In ihrem Gliedmaßen-Slapstick „Glitsch“ lässt Doris Uhlich sechs unterschiedliche Personen nackt performen und ermöglicht so das Spiel mit Körperformationen in allen Kombinationen.
Kritik von Anna Steinbauer
