Neuer Armutsbericht:Wo München reich ist und wo München arm ist

Lesezeit: 3 min

Neuer Armutsbericht: Der Ansturm auf die Tafeln wird größer: Hier warten Bedürftige vor der Ausgabe der Münchner Tafel vor dem Großmarkt.

Der Ansturm auf die Tafeln wird größer: Hier warten Bedürftige vor der Ausgabe der Münchner Tafel vor dem Großmarkt.

(Foto: Frank Hoermann/IMAGO/Sven Simon)

Der neue Armutsbericht zeigt deutlich, wie unterschiedlich die Bedürftigkeit in den Stadtvierteln verteilt ist. Sozialreferentin Schiwy bezweifelt, dass das neue Bürgergeld den höheren Kosten in einem Ballungsraum gerecht wird.

Von Sven Loerzer

Rund jeder sechste Münchner lebt unter der Armutsschwelle. Damit hat sich die Zahl der von Einkommensarmut betroffenen Menschen in der Landeshauptstadt zwar kaum verändert, wie aus dem neuen Armutsbericht hervorgeht, den Sozialreferentin Dorothee Schiwy (SPD) am Dienstag dem Stadtrat vorlegen wird. Allerdings stammen die Zahlen aus dem Jahr 2021: Demnach lebten rund 266 000 Menschen (17 Prozent der Bevölkerung) unter der Armutsschwelle, die nun bei 1540 Euro für Alleinstehende liegt.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Migräne
Gesundheit
Dieser verdammte Schmerz im Kopf
Medizin
Ist doch nur psychisch
Post Workout stretches at home model released Symbolfoto PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright
Gesundheit
Mythos Kalorienverbrauch
Illu Wissen
Psychologie
Was einen guten Therapeuten ausmacht
Young man have bath in ice covered lake in nature and looking up.; Kaltwasserschwimmen
Gesundheit
"Im kalten Wasser zu schwimmen, ist wie ein sicherer Weg, Drogen zu nehmen"
Zur SZ-Startseite