Vertrag im Alten Gasteig läuft ausIst das Münchener Kammerorchester bald obdachlos?

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Während der Corona-Pandemie, hier 2021, spielte das Münchener Kammerorchester in der Kfz-Werkstatt von Alfred Nawrath auf dem HP8-Gelände. Wird die Hochkultur nun den Betrieb verdrängen?
Während der Corona-Pandemie, hier 2021, spielte das Münchener Kammerorchester in der Kfz-Werkstatt von Alfred Nawrath auf dem HP8-Gelände. Wird die Hochkultur nun den Betrieb verdrängen? (Foto: Florian Ganslmeier)

Das Münchener Kammerorchester (MKO) hat schon seit 14 Jahren keinen festen Probenraum mehr, doch nun spitzt sich die Situation zu.

Von Paul Schäufele

Unter den Münchner Spitzenorchestern ist das Münchener Kammerorchester (MKO) der Schmetterling. Es hat eine beeindruckende Metamorphose durchgemacht, vom Orchester mit Faible für Divertimento-Musik des 18. Jahrhunderts zum Garanten für faszinierende Konzertprogramme, in denen Klassik und Neue Musik einander erhellen. Doch seit 14 Jahren ist das MKO heimatlos, probt dort, wo gerade Platz ist. Abhilfe scheint zum Greifen nah, doch ganz so einfach ist es auch jetzt nicht, ausgerechnet in der Saison, die den 75. Geburtstag des Ensembles feiert. Wie geht es dem Orchester damit?

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