München/Aschheim Karambolage auf der A 99

Ein Auffahrunfall auf der Ostumfahrung der A 99 zwischen dem Kreuz München-Nord und Aschheim, in den drei Fahrzeuge verwickelt waren, hat am frühen Mittwochmorgen erhebliche Verkehrsbehinderungen nach sich gezogen. Alle drei Fahrer bleiben dabei unverletzt. Gegen 5.20 Uhr war ein 50-Jähriger aus Baden-Württemberg mit seinem Audi in Richtung Salzburg unterwegs und auf dem Abschnitt in einen Sekundenschlaf gefallen.

Dieser hatte zur Folge, dass er auf den Jeep eines 49-Jährigen aus dem Landkreis München auffuhr; beide Fahrzeuge kamen aufgrund des Aufpralls ins Schleudern. Eines der beiden Autos schleuderte im Anschluss auf den Opel eines 48-jährigen Fahrers aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck. Der Jeep wurde durch den Unfall erheblich beschleunigt, nach links getrieben und über die Betongleitwand der Baustelle geschleudert, die beide Fahrbahnen voneinander trennt. Das Fahrzeug kam Angaben der Autobahnpolizei Hohenbrunn auf der Betongleitwand zum Stehen. Allerdings wurde die Absperrung auf einer Länge von etwa 150 Metern verschoben, was zur Folge hatte, dass auf beiden Fahrbahnen nur noch je zwei Fahrspuren genutzt worden konnten.

Die Fahrbahn wurde erheblich beschädigt, an den Fahrzeugen entstand ein Schaden von etwa 26 000 Euro - der Schaden an der Betongleitwand aufgrund des Aufpralls lasse sich noch nicht beziffern, lässt die Autobahnpolizei verlauten, er werde aber im vierstelligen Bereich liegen. Der Jeep und der Audi mussten abgeschleppt werden; die Autobahnmeisterei sicherte und reinigte die Unfallstelle. Es ist, so teilt die Polizei weiter mit, noch mit weiteren Verkehrsbehinderungen auf der A 99 zu rechnen.