Planungsdesaster in München:Bahnvorstand Pofalla soll bei Stammstrecken-Problemen abgewiegelt haben

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Planungsdesaster in München: Kommt es zu einem Untersuchungsausschuss, wäre er einer der wichtigsten Zeugen: Ex-CDU-Generalsekretär, Ex-Kanzleramtschef und Ex-Bahnvorstand Ronald Pofalla, 63.

Kommt es zu einem Untersuchungsausschuss, wäre er einer der wichtigsten Zeugen: Ex-CDU-Generalsekretär, Ex-Kanzleramtschef und Ex-Bahnvorstand Ronald Pofalla, 63.

(Foto: Reiner Zensen/imago)

Beim Streit um Verzögerungen und Kostenexplosion beim Bau der zweiten S-Bahn-Stammstrecke rückt nun auch Ronald Pofalla in den Blick. Der Ex-Kanzleramtsminister und spätere Bahnvorstand soll die Berechnungen der eigenen Experten heruntergespielt haben.

Von Klaus Ott

Ronald Pofalla war mal eine große Nummer in der Politik und bei der Bahn. Der Mann vom Niederrhein gehörte dem Bundestag an, agierte als CDU-Generalssekretär, war Bundesminister für "besondere Aufgaben" und Chef des Bundeskanzleramtes zu Angela Merkels Zeiten als Regierungschefin; und schließlich als Infrastrukturvorstand des Staatsunternehmens Deutsche Bahn (DB) gewissermaßen Herr über das Schienennetz. Vor etwas mehr als einem halben Jahr verließ Pofalla vorzeitig und überraschend die Bahn. Seitdem ist es ruhig um ihn geworden.

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