Organisierte Kriminalität:"Die wenigsten im Sperrbezirk machen das freiwillig"

Rot erleuchtetes Fenster

Viele der betroffenen Frauen führen ein abgeschottetes Leben, sprechen die Sprache nicht, abhängig von den Tätern. (Symbolbild)

(Foto: Armin Weigel/dpa)

Anne Simon ist Oberstaatsanwältin und leitet eine neue Spezialeinheit in München, die gegen Zwangsprostitution und Menschenhandel vorgehen wird. Über ein grausames Geschäft und den Kampf dagegen.

Von Susi Wimmer

Sie träumte den Traum von der großen Liebe, von einem Beruf, einer Familie und einem besseren Leben. Doch für die 20-jährige Rumänin Carmina R. (Name geändert) entwickelte sich die Sehnsucht nach dem Glück in Deutschland zum puren Grauen: Ihr "Loverboy", der sie via Facebook nach München gelockt hatte, prügelte, bedrohte und misshandelte die Frau, wollte sie dazu zwingen, sich zu prostituieren. Um künftig Mädchen und Frauen vor den "menschenverachtenden und brutalen Tätern" zu schützen, hat die Staatsanwaltschaft München I nun eine neue Spezial-Abteilung aufgebaut, deutschlandweit wohl die erste ihrer Art.

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