Zwischen Hacker- und DonnersbergerbrückeBauzug entgleist bei Rangierarbeiten – halbe Million Euro Schaden

Ein Fehler des Rangierführers soll für die Entgleisung des Zugs verantwortlich sein.
Ein Fehler des Rangierführers soll für die Entgleisung des Zugs verantwortlich sein. Bundespolizei

Im Bereich einer Weiche springt ein Waggon aus den Gleisen. Die Bundespolizei ermittelt wegen Gefährdung des Bahnverkehrs gegen den Rangierführer.

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Bei einer Rangierfahrt ist im Bereich der Bahnstrecke zwischen Hackerbrücke und Donnersbergerbrücke am Dienstagnachmittag ein Bauzug entgleist. Wie die Bundespolizei mitteilte, entgleiste gegen 15:20 Uhr wohl durch eine „Fehlhandlung des verantwortlichen Rangierführers“ ein Waggon des Zugs im Bereich einer Weiche. Der Zug sei nach kurzer Strecke zum Stillstand gekommen.

Bei dem Unfall entstand demnach ein Sachschaden von mindestens einer halben Million Euro – beschädigt wurden unter anderem Gleise, Bahnschwellen, eine Weiche und der Waggon.

Die Bergung dauerte am Abend rund drei Stunden, das Gleis Richtung Landshut war deshalb gesperrt. Dank Ausweichgleisen gab es der Bundespolizei zufolge aber keine Auswirkungen auf den Fahrbetrieb.

Der 32-jährige Rangierführer blieb unverletzt. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der Gefährdung des Bahnverkehrs ermittelt.

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